< KWF-Thementage 2019 präsentieren 16 Praxisvorführungen zu Walderschließung und -wegebau
Wednesday, 26. June 19 um 12:18 Age: 147 day(s)
Category: Aussteller, Besucher, Presse
By: Pressemitteilung 05/2019

5. KWF-Thementage eröffnen mit umfassendem Angebot zum aktuellem Thema Waldwegebau

Morigl: Zukunftsfähiges Waldwegenetz braucht Expertenwissen   Am Morgen des 26. Juni eröffneten der Waldbeauftrage der Bundesregierung, Cajus J. Caesar, der Präsident des Deutschen Forstwirtschaftsrates, Georg Schirmbeck, Malte Eberwein (Bundesforst), Carsten Wilke (Hessisches Ministerium für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz), Jörg van der Heide (HessenForst) und der Vorsitzende des Kuratorium für Waldarbeit und Forsttechnik e.V. (KWF), Robert Morigl sowie der Bürgermeister von Schwarzenborn, Jürgen Liebermann, die 5. KWF-Thementage im hessischen Richberg. Auf einem drei Kilometer langen Rundkurs durch den Wald werden zwei Tage lang an 16 Punkten moderne Arbeitsverfahren und Maschinen für Walderschließung und Waldwegebau von Experten live demonstriert. 38 themenbezogene Firmen und sechs Foren runden das fachliche Programm ab.

Eröffnung der KWF-Thementage 2019: v.l. Malte Eberwein, Christoph Goebel, Prof. Dr. Ute Seeling, Georg Schirmbeck, Jürgen Liebermann, Cajus Caesar, Carsten Wilke, Robert Morigl, Wolfgang Schröder, Jörg van der Heide

„Das KWF hat das Schwerpunktthema für diese Veranstaltung klug gewählt. Waldwege sind die Basis unserer nachhaltigen Forstwirtschaft. Sie schaffen erst den Zugang zum Wald. Die Konzentration auf Waldwege und Walderschließungslinien schont die Waldböden“, sagte Caesar zur Begrüßung der Fachbesucher. Die Waldwege seien in Gefahr – das hätten schon die ersten morgendlichen Gespräche mit den Fachleuten gezeigt. Extremwetterlagen und hohe Hiebsanfälle führten derzeit und in der nahen Zukunft zu nicht gekannten Belastungen.

Georg Schirmbeck betonte die großen Herausforderungen, die der Klimawandel für die Waldbesitzer bedeutet: „Wir müssen uns im Klaren darüber sein, dass die Kosten für die Walderschließung steigen. Die Wege brauchen einen höheren Standard und es muss eine kontinuierliche Instandhaltung erfolgen. Die Kosten tragen die Waldbesitzer – unterstützt durch Fördersätze des Bundes und der Länder“.

Robert Morigl unterstrich ebenfalls die hohe Aktualität des Themas „Ein zukunftsfähiges Waldwegenetz braucht Expertenwissen. Waldwegebau und Walderschließung spielt in den forstlichen Lehrplänen seit einiger Zeit aber kaum noch eine Rolle“. Er freue sich daher, dass alle forstlichen Fakultäten das einmalige Angebot des KWF genutzt haben und den Studierenden bei den KWF-Thementagen die Möglichkeit bieten, das Thema in seiner ganzen Breite zu erleben.

Zahlreiche Fachbesucher nutzten – trotz der hochsommerlichen Temperaturen – bereits die ersten Stunden nach Beginn der Veranstaltung. Zwischen 1000 und 1500 Experten werden bei den 5. KWF-Thementagen am 26. und 27. Juni im mittelhessischen Richberg erwartet. Die letzten KWF-Thementage fanden im September 2017 zum Thema „IT-Lösungen in der Forstwirtschaft“ in Brandenburg statt.

2545 Zeichen (mit Leerzeichen)  Opens window for sending emailP. Harbauer


 
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