KWF-Thementage 2017 - Freitag, 20. Oktober 2017
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< 4. KWF-Thementage eröffnen als Wissens- und Informationsplattform für forstliche Informationstechnologie
Donnerstag, 28. September 17 um 19:03 Alter: 21 Tag(e)
Kategorie: Presse, Besucher, Aussteller

KWF-Thementage bieten Vielzahl an praxistauglichen IT-Lösungen und zukunftsweisenden Konzepte für die Forstwirtschaft

Röhl: Thementage sind Startschuss für den gemeinsamen forstlichen Digitalisierungsprozess   Am 28. September gingen im brandenburgischen Paaren im Glien die vierten Thementage des Kuratorium für Waldarbeit und Forsttechnik e.V. (KWF) zu Ende. An den beiden Veranstaltungstagen informierten sich zahlreiche Fachbesucher über IT-Lösungen in der Forstwirtschaft. An 23 Stationen wurden im Märkischen Ausstellungs- und Freizeitzentrum (MAFZ) und auf einem Geländeparcours in den umliegenden Wäldern in der Praxis bewährte Anwendungen demonstriert und erläutert. Sechs Sonderschauen, sieben Fachforen und eine Vielzahl ausgewählter Firmenpräsentationen rundeten das Fachprogramm ab. Der Stellvertretende Vorsitzende des KWF, Johannes Röhl, forderte, die Thementage als Startschuss für das gemeinsame Gestalten des Digitalisierungsprozesses im Cluster Forst und Holz zu nutzen.

Firmenpräsentation in der Halle

Fotooptische Poltervermessung

Mobile IT-Lösung

Fachfoum

Röhl zeigte sich begeistert von der Vielzahl der heute schon verfügbaren IT-Lösungen: „Wir haben auf den Thementagen Hard- und Software für alle Bereiche der Forstwirtschaft gesehen - zum Erfassen, Verwalten, Auswerten, Managen der Daten. All das gibt es bereits.“ Darüber hinaus lobte Röhl die vielen brillanten Ideen und zukunftsweisenden Konzepte, die in Paaren im Glien präsentiert wurden.

Bereits am ersten Veranstaltungstag war das Interesse der Besucher an den Präsentationen der teilnehmenden Firmen groß. „Wir haben mit der Wahl des Fokusthemas offensichtlich einen Nerv getroffen. Die beteiligten Firmen haben ebenso wie die im Wald engagierten Vorführer berichtet, dass sie an ihren Ständen fachkundige Besucher erlebt haben, die mit konkreten Anliegen, Fachfragen und Problemen gezielt nach digitalen Lösungen gefragt haben“, so die Geschäftsführende Direktorin des KWF, Prof. Dr. Ute Seeling. Auffällig sei auch der hohe Anteil an Nachwuchskräften gewesen.

Und auch die Vortragsveranstaltungen waren ausnahmslos sehr gut besucht. An beiden Tagen ging es in Vorträgen und Diskussionen um die Zukunft der Informationstechnologie - z.B. bei der Holzernte, der Inventur, beim Waldschutz sowie beim Datenmanagement und Datenschutz.

Bei der abschließenden Diskussionsrunde betonte Johannes Röhl, dass deutlich geworden sei, dass jetzt ein gemeinsamer Einsatz im Cluster Forst & Holz erforderlich ist, um die Digitalisierung der Branche voranzubringen. Er schlug vor, einen gemeinsamen Runden Tisch „Digitalisierung Forst“ ins Leben zu rufen, bei dem die Akteure aus dem Cluster Forst und Holz an einen Tisch geholt werden. „Ziel dieses Runden Tisches muss es sein, die vielen offenen Fragen, wie z.B. Datenformate, Daten-standards, -sicherheit und -verfügbarkeit, sowie Zuständigkeiten, Geschäftsmodelle uvm. zu klären“, so Röhl. Gleichzeitig wies er darauf hin, dass ein echter Fortschritt in der Digitalisierung des Clusters Forst und Holz nur erreicht werden könne, wenn dieser von Bund und Ländern finanziell unterstützt werde. Dazu gehörten sowohl ein spezielles Forschungsprogramm als auch Zuschüsse für die Beschaffung innovativer Technologien. „Um den Bedarf und vor allem das Potenzial der Digitalisierung zu erkennen, waren die 4. KWF-Thementage optimal“, so Röhl.

3057 Zeichen (mit Leerzeichen)  Opens window for sending emailP. Harbauer